Die Energiewende nimmt bei uptownBasel Gestalt an.
Mit der Installation von zwei großen Biomassekesseln haben Primeo Energie und „ uptownBasel “ einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Ausbau des Birstaler Fernwärmenetzes erreicht. Das Herzstück bildet das neue Energiezentrum auf dem Campus „ uptownBasel “ in Arlesheim, das darauf ausgelegt ist, überschüssige Wärme und erneuerbare Ressourcen in Energie für die gesamte Region umzuwandeln.
Das Fernwärmenetz Birstal ist ein ehrgeiziges regionales Energieprojekt, das von Primeo Energie in Zusammenarbeit mit uptownBasel entwickelt wurde. Es wird 25 bestehende Heizungsanlagen und -netze in Arlesheim, Reinach und Münchenstein zusammenführen und schrittweise auf erneuerbare Energiequellen umstellen.
Im Mittelpunkt dieses Wandels steht die neue Energieanlage, die sich direkt an der Adresse uptownBasel befindet.
Von Abwärme zu einer regionalen Energiequelle
Das Energiekonzept basiert auf der intelligenten Nutzung bereits vorhandener Ressourcen.
Sobald die Anlage voll in Betrieb ist, wird die auf dem Campus der „ uptownBasel “ erzeugte Abwärme als wichtige Energiequelle für das Fernwärmenetz dienen. Anstatt diese Energie ungenutzt zu lassen, kann sie zurückgewonnen und Gebäuden außerhalb des Campus zur Verfügung gestellt werden.
Wenn zusätzlicher Wärmebedarf besteht – insbesondere in kälteren Perioden –, ergänzt Biomasse die verfügbare Überschusswärme.
Die beiden neu installierten Biomassekessel haben eine Leistung von 8 bzw. 11 Megawatt. Sie nutzen Holz als Energiequelle und sind mit modernster Verbrennungs- und Filtertechnik ausgestattet, um die Emissionen so gering wie möglich zu halten.
Als weitere Komponente des Systems ist eine Wärmepumpe zur Nutzung von Abwärme vorgesehen.
Anschluss von 25 bestehenden Fernwärmenetzen
Der Umfang des Projekts geht weit über „ uptownBasel “ selbst hinaus.
Anstatt die bestehende Infrastruktur vollständig zu ersetzen, werden 25 Heizungsanlagen und lokale Netze in Arlesheim, Reinach und Münchenstein zu einem größeren regionalen System zusammengeschlossen.
Dieser Ansatz ermöglicht es, die bestehende Infrastruktur zu integrieren und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Energien schrittweise zu erhöhen.
Nach seiner vollständigen Fertigstellung soll das Energiezentrum eine Leistung von bis zu 40 Megawatt erreichen und damit die größte Anlage ihrer Art im Schweizer Portfolio von Primeo Energie sein.
Der Campus als Teil der Energiewende
Für die „ uptownBasel “ beschränkt sich Nachhaltigkeit nicht auf einzelne Gebäude oder Technologien. Sie ist Teil der Gesamtkonzeption für die Entwicklung des gesamten Campus.
Das Energiezentrum veranschaulicht diesen Ansatz in der Praxis: Die Energieflüsse innerhalb des Campus werden mit dem Bedarf der umliegenden Region verknüpft. Überschüssige Wärme, die bei den Aktivitäten an der „ uptownBasel “ entsteht, kann so zu einer wertvollen Ressource werden, anstatt nur ein Nebenprodukt zu sein.
Gleichzeitig nutzt der Campus selbst ein integriertes Wärmenetz, das darauf ausgelegt ist, den Heiz- und Kühlbedarf nach Möglichkeit intern auszugleichen.
Das Ergebnis ist ein Energiekonzept, das Industrie, Infrastruktur und die umliegenden Gemeinden miteinander verbindet.
Innovation über die Unternehmen auf dem Campus hinaus
uptownBasel wurde als Ort geschaffen, an dem Technologien und neue Ansätze von der Idee bis zur praktischen Anwendung umgesetzt werden können. Dieses Prinzip gilt nicht nur für die auf dem Campus ansässigen Unternehmen, sondern auch für die Infrastruktur des Geländes selbst.
Gemeinsam mit Primeo Energie zeigt „ uptownBasel “, wie ein Industrie- und Innovationscampus zu einem aktiven Bestandteil eines regionalen Energiesystems werden kann.
Die Installation der beiden Biomassekessel ist ein weiterer konkreter Schritt in Richtung dieses Ziels – und hin zu einer stärker vernetzten Zukunft mit erneuerbaren Energien für die Region Birstal.
Offizielle Pressemitteilung – Installation der Biomassekessel im Fernwärmenetz Birstal


