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„Sicherheit ist kein Zustand – sondern ein Prozess“ – Interview mit Zelihe Alidemaj, Head of Real Estate, uptownBasel

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„Sicherheit ist kein Zustand – sondern ein Prozess“ – Interview mit Zelihe Alidemaj, Head of Real Estate, uptownBasel
„Sicherheit ist kein Zustand – sondern ein Prozess“ – Interview mit Zelihe Alidemaj, Head of Real Estate, uptownBasel

Sicherheit auf einem Innovationscampus umfasst mehr als nur Technik und Brandschutz.

Ebenso wichtig ist es, dass die Menschen wissen, wie sie sich im Notfall verhalten müssen. Aus diesem Grund finden bei „ uptownBasel “ regelmäßig unangekündigte Evakuierungsübungen statt. Nach der letzten Übung berichtete uns Zelihe Alidemaj, Head of Real Estate, wie die Übung verlaufen ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Was war das Ziel der Übung – und was hat sie tatsächlich gezeigt?

Ziel war es, die Alarmierung, die Evakuierung und die Zusammenarbeit aller Beteiligten unter realistischen Bedingungen zu testen. Wir wollten wissen: Funktionieren die festgelegten Abläufe? Ist die Notfallorganisation einsatzbereit? Können die Menschen die Gebäude sicher verlassen?

Das Ergebnis war ermutigend: Der Alarm wurde korrekt ausgelöst, die Evakuierung war innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen, und die Notfallorganisation hat ihre Aufgaben weitgehend wie geplant erfüllt. Gleichzeitig haben wir wertvolle Erkenntnisse darüber gewonnen, wo wir Prozesse und Kommunikation weiter verbessern können.

Wie koordiniert man eine Evakuierung auf einem Campus mit so unterschiedlichen Nutzern und Nutzungsarten?

Diese Vielfalt stellt hohe Anforderungen an die Koordination – ist aber zugleich ein wesentlicher Bestandteil unseres Sicherheitskonzepts. Wir verfügen über eine klare Notfallorganisation mit festgelegten Rollen und Zuständigkeiten. Im Mittelpunkt steht unser Sicherheitsausschuss, in dem die verschiedenen Mieter vertreten sind. Wir treffen uns regelmäßig, damit sicherheitsrelevante Informationen die jeweiligen Organisationen schnell erreichen. Ergänzt wird dies durch die tägliche Präsenz unseres Sicherheitsteams und des Facility-Managements auf dem Campus.

Was ist diesmal besonders gut gelaufen – und wo gibt es noch Verbesserungspotenzial?

Besonders positiv fiel die hohe Disziplin aller Beteiligten auf. Die Warnmeldung wurde ernst genommen, die Gebäude wurden geordnet evakuiert und die Zusammenarbeit verlief professionell. Das zeigt, dass das Sicherheitsbewusstsein auf dem Campus fest verankert ist.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass bestimmte Informationen – zum Beispiel über den neuen Standort eines Sammelplatzes – nicht alle erreicht hatten. Solche Erkenntnisse sind wertvoll. Sie helfen uns, unsere Prozesse zu optimieren.

Was bedeutet Sicherheit auf einem Innovationscampus, der sich noch im Bau befindet?

Foto: ©arbel GmbH, Bela Böke

Für uns ist Sicherheit kein statischer Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess. Auf einem Campus mit vielfältigen Unternehmen, Nutzungsarten und dynamischem Wachstum müssen Sicherheitskonzepte kontinuierlich überprüft werden. Deshalb investieren wir bewusst in Übungen, Schulungen und den Austausch mit unseren Mietern – und zwar von Anfang an, nicht erst, wenn etwas passiert ist.

Was werden Sie persönlich aus dieser Übung mitnehmen?

Vor allem nehme ich mit, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Übung hat gezeigt, dass unsere Notfallorganisation funktioniert und dass die Zusammenarbeit auf dem Campus bereits sehr gut eingespielt ist – aber auch, dass schon kleine Informationslücken große Auswirkungen haben können. Genau das ist der Sinn solcher Übungen. Es kommt nicht darauf an, dass alles perfekt läuft, sondern dass wir aus den Erkenntnissen lernen und uns kontinuierlich verbessern. Diese Einstellung prägt auch die Sicherheitskultur auf unserem Campus.

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