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Nachhaltige Standortentwicklung: Wie wird sie heute umgesetzt?

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Nachhaltige Standortentwicklung: Wie wird sie heute umgesetzt?
Nachhaltige Standortentwicklung: Wie wird sie heute umgesetzt?

Nachhaltige Standortentwicklung: Wie wird sie heute umgesetzt?

Großprojekte können eine große Hebelwirkung entfalten. Die Standortentwicklung „ uptownBasel “ zielt darauf ab, das ehemalige Industriegelände im Stadtteil Schoren in Arlesheim in dreierlei Hinsicht aufzuwerten: bei den Gebäuden, ihrer Umgebung und der ökologischen Vernetzung.

Gebäude: nachhaltig und modular

Das erste Gebäude, „The Pioneer“, zeigt, wie dies in der Praxis funktioniert. Dank seines modularen Nutzungskonzepts lassen sich die Räume an wechselnde Bedürfnisse anpassen. Die Dachterrasse dient als Treffpunkt für die Mitarbeiter und ist mit zahlreichen einheimischen Pflanzen bepflanzt.

Umgebung: ein Campus, der sich zur Landschaft hin öffnet

Bei der Gestaltung des Geländes wird auch dessen Lage berücksichtigt. Durch den Erwerb weiterer Grundstücke entlang der westlichen Grenze wird eine Verbindung zwischen dem Campus und der Naturlandschaft entlang des Flusses Birs geschaffen.

Energie: Ressourcen mehr als einmal nutzen

Nachhaltigkeit an der „ uptownBasel “ bedeutet auch, Kreisläufe zu schließen. Gemeinsam mit Primeo Energie errichtet der Campus ein eigenes Umspannwerk mit klimafreundlichen Schaltanlagen. Überschüssige Wärme vom Gelände wird in den neuen Wärmeverbund Birsstadt eingespeist, der 25 bestehende Fernwärmenetze in der Region auf erneuerbare Energien umstellt.

Ein Standort, der gemeinsam mit den Nachbarn entwickelt wurde

Ein Projekt dieser Größenordnung erfordert nicht nur gute Ideen, sondern auch Akzeptanz. „ uptownBasel “ wird Schritt für Schritt in enger Abstimmung mit der Gemeinde, dem Kanton und weiteren Akteuren umgesetzt, wie die Verabschiedung des Teilbebauungsplans „Untere Weiden II“ durch die Gemeindeversammlung von Arlesheim im März 2022 gezeigt hat.

Quelle: AZ Anzeiger, Ausgabe vom 24. Februar 2022 (Issuu)

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